Heute war der Tag der Bemusterung. Lange haben wir uns darauf vorbereitet und lange haben wir auch darauf gewartet. 8 Monate sind seit der Vertragsunterzeichnung vergangen.

Gefreut haben wir uns auf diesen Tag, endlich können wir unser Haus bemustern. Doch es kam anders…..

Montag Morgen 08:00 Uhr war unser Termin im Bemusterungszentrum von ELK / Zenker. Wie es sich für Schweizer gehört, waren wir nach dem impossanten Durchgang durch das Shopping City Süd in Wien (es war die Frauenabkürzung), waren wir noch ein bisschen zu früh.

Wir wurden namentlich Begrüsst (man hat sich zumindest bezüglich Namen vorbereitet) und uns sofort Kaffee angeboten. Super Start 🙂

Wir wurden von Herrn Buchebner abgeholt und gingen sofort als Erstes in sein Büro. Dort waren die Bemusterungspläne, eine aktuelle Kostenaufstellung die Ansichten des Hauses schon bereit gelegt. Es wurde zuerst abgeklärt ob es von unserer Seite her noch Änderungen in den Plänen gibt oder ob sonst noch Fragen brennen die am Anfang geklärt werden müssten. Wir haben Herrn Buchebner unser „neues“ Badezimmer vorgestellt und es konnten tatsächlich an der Bemusterung noch Planänderungen vorgenommen werden!

Wir starteten im Erdgeschoss mit den Treppen. Unser Haus verbindet eine Stiege mit Setzstufen d.h. eine geschlossene Treppe vom EG ins OG. Wie einige Bilder in der Gallerie aufzeigen gibt es hier eine recht grosse Auswahl an Holzarten und Geländerformen. Nach der Bemusterung der Treppe und den ersten Aufpreisen ging es mit dem Fahrstuhl, Laptop und Plänen ins oberste Geschoss, in welchem sich Fenster, Eingangstüren, Ziegel und Fassaden ausgestellt und bemustert wurden.

Es ging Schlag auf Schlag mit dem Aussenverputz und der Aussenverputzfarbe weiter. Was ist Standart? Wie hoch ist der Aufpreis? Das sind die zwei Sätze die ich an diesem Tag geschätze 3000 mal in den Mund nahm. Die Aufpreise sind zum Teil sehr happig, da lohnt es sich wirklich gewisse Arbeiten in der Schweiz offerieren zu lassen. Es ist ständig abzuwägen was sich lohnt bei der Bemusterung als Aufpreis in Kauf zu nehmen und was nicht. Man rechnet den ganz lieben langen Tag, auf das sollte man sich unbedingt gut vorbereiten. Ich behaupte anhand unserer Erfahrung, es gibt Leute die kommen am Abend locker auf einen Totalaufpreis von 30’000 – 50’000 Euro.

Am Nachmittag war die Küchenplanung dran. Wir haben recht viel Vorarbeit geleistet. Zum Glück. Die Zeit hätte nicht gereicht um an einem Tag die komplette Bemusterung zu vollziehen und noch die Küche im Detail und nach diversen Möglichkeiten zu planen. Wir haben Herrn Buchebener unseren vorbereiteten Küchenplan vorgelegt und „schwubs di bubs“ war unsere Vorstellung im Küchenplanungssystem integriert, welches man gemütlich aus dem Sitzen heraus am Grossbildschirm begutachten kann. Die Zeit war unheimlich knapp, da wir um 19:00 Uhr schon wieder den Rückflug antreten mussten, mussten wir uns um 17:00 Uhr schon fast „Zwangsverabschieden“.